Der Design Thinking Prozess

Wir arbeiten mit dem vierstufigen kreativen Problemlösungs-Prozess, bekannt unter dem Begriff Design Thinking. Am Anfang steht eine offene Fragestellung.
Die Herausforderung besteht darin, dass ein Ziel erreicht werden soll, der Weg dahin aber nicht bekannt ist.
Im Design Thinking Prozess werden vier aufeinander aufbauende Phasen durchlaufen. Der Ablauf ist selten linear, denn elementare Bestandteile sind schnelles Prototyping und iterative Schleifen, um die erarbeiteten Lösungen zu überprüfen.

Für den Design Thinking Prozess und die einzelnen Prozessphasen existieren viele unterschiedliche visuelle und konzeptionelle Ansätze, einige von uns gesammelte Beispiele finden Sie hier auf Pinterest: Design Thinking Prozesse

Wie wir Design Thinking nutzen

Mit unseren Kunden nutzen wir Design Thinking Workshops nicht nur für die klassischen Bereiche der Innovationsentwicklung bei Produkten, Services und Geschäftsmodellen, sondern auch um neue Formen von Innovations- und Arbeitskultur in Unternehmen zu etablieren. Design Thinking ist neben der praktischen Anwendung auch eine Haltung und eine Form der Team-Zusammenarbeit, weshalb es sich bestens zur Einführung von neuen Arbeitsweisen eignet.
Themen für Design Thinking sind:


design thinking workshop

Ablauf Design Thinking Prozess

Wir starten mit der Fragestellung zu unserem Problem, formuliert als ein „Wie können wir … „ oder „Wie schaffen wir es …“  Wichtig ist dabei, die Zielgruppe genau zu definieren.

Schritt 1: Eintauchen – Werden Sie zu einem Sofort-Experten zum Innovationsthema. Was sind Ihre eigenen Erfahrungen in diesem Bereich? Sprechen Sie mit Experten und erschließen Sie sich alle Quellen, die für das Projekt und das Verständnis Informationen liefern können. Tauchen Sie ein in die Welt der Kunden. Beobachten Sie, wie sich der Nutzer mit dem Produkt oder der Dienstleistung verhält. Versetzen Sie sich selber in die Situation der Kunden und führen Sie Interviews mit Kunden.

Schritt 2: Fokussieren – Verdichten Sie nun die Informationen und visualisieren Sie die Ergebnisse. Zeichnen Sie beispielsweise eine sogenannte Persona, den Zielkunden für den Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickeln wollen. Oder zeichnen Sie die einzelnen Schritte des Serviceprozesses auf, um den es geht. Das Visualisieren ist wichtig, da sich Bilder und Grafiken deutlich intuitiver einprägen als nackte Daten und das umfassende Verständnis fördern, worum es geht.

Wir haben es beim Design Thinking in den Prozess-Phasen immer mit einer divergenten und einer konvergenten Phase zu tun, sprich erst werden so viel Optionen wie möglich kreiert und dann wird eine Auswahl aus diesen Möglichkeiten getroffen.
Die Informationen aus der Erforschungsphase verdichten sich also zu neuen Kernerkenntnissen, worum es wirklich geht. Das ist die sogenannte Zentrale Herausforderung: Formulieren Sie aus Ihren neuen Erkenntnissen nun die Frage, um die es wirklich geht.

Schritt 3: Ideen entwickeln – Nun ist Kreativität ist gefragt. Mit allen Erkenntnissen im Hinterkopf werden nun neuartige Lösungsideen generiert und zwar viele, gemäß der divergenten Phase. Dazu nutzen Sie verschiedene Brainstorming-Methoden in Teams. Wichtig ist, dass es einen sicheren Raum gibt, einfach mal herumzuspinnen ohne gleich zu bewerten und das Sie auf den Ideen der anderen aufbauen, also co-kreativ und kollaborativ arbeiten. Design Thinking ist nicht nur eine Arbeitsweise sondern auch eine Haltung.
Wenn Sie einen Haufen Ideen haben, geht es auch hier in den Teams in die konvergente Phase und Sie wählen die vielversprechendsten Ideen aus, kombinieren, ergänzen, entwickeln kleine Konzepte und Scribbles.

Schritt 4: Prototypen produzieren – Kreieren Sie nun schnelle Prototypen von Ihren besten Ideen. Mit einfachen Materialien oder in Form eines Rollenspiels wird die Idee erlebbar gemacht. Prototyping heißt Ideen greifbar und benutzbar zu machen und dadurch weiterzuentwickeln. Wir testen diese Prototypen dann wieder an eben jener Zielgruppe, die wir anfangs befragt hatten und erkennen so sehr schnell, ob wir ins Schwarze getroffen haben mit unserer Lösung oder nicht. Es geht darum, schnell Feedback zu bekommen und daraus zu lernen ohne viel Zeit für das Ausarbeiten einer suboptimalen Lösung zu verschwenden.

Steht ein erfolgreicher Prototyp, werden die Maßnahmen für die Integration der Ergebnisse festgelegt. Anhand der gemachten Erfahrungen mit dieser Integration kann dann in einer ständigen Innovationskultur gleich die nächste Fragestellung für den nächsten Design Thinking Prozess definiert werden.

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