Diversität im Team gestalten

Partizipativ. Vielfältig. Co-kreativ.

Diversität in Teams wird immer mehr zur Alltagsrealität. Vielfältige Hintergründe, Perspektiven, Eigenschaften, Werte und Erfahrungen treffen aufeinander. Das bietet die Chance für größere Kreativität und auch, die gesellschaftliche Realität besser abzubilden als mit homogenen Teams.

Mittlerweile ist belegt, dass diverse Gruppen als Teams und Forschungseinheiten erfolgreicher sind als homogene Gruppen. Wirtschaftliche und wissenschaftliche Vorteile sind jedoch nur ein Grund für mehr Vielfalt, hinzu kommt der soziale Aspekt der Chancengleichheit. Vorteile der Diversität entfalten sich allerdings nicht von selbst, sondern bedürfen bestimmter Rahmenbedingungen, die systematisch geschaffen und gepflegt werden müssen, damit sich alle wohlfühlen und einbringen können. Insofern ist die Arbeit mit Vielfalt eine wichtige Managementaufgabe.

Vorteile von Diversität in Teams

Wir begleiten verschiedene Formate, wie Sie diverse Teams erfolgreich zusammenbringen und das Miteinander gut gestalten können.

 

wertequadrat Diversität

Wertearbeit

Werte sind ein starker Antreiber, sowohl für Motivation als auch Irritation in Teams. Um andere in ihrer Diversität zu respektieren und alle mit ins Boot zu holen, ist es wichtig, eine Balance zwischen den Werten und Zielen der Organisation und den individuellen Werten jedes einzelnen zu entwickeln. Wertearbeit macht Diversität und Bedürfnisse im Team sicht- und vor allem besprechbar. Sie lernen Wertemodelle kennen, reflektieren die vorhandenen Werte und erarbeiten inspirierende Perspektiven für ein konstruktives Miteinander.

Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz besteht darin, Kulturunterschiede zu erkennen und damit konstruktiv umzugehen: Den Blick zu schärfen für die Werte der eigenen Kultur, und sich bewusst zu machen, dass sie nicht allgemein gültig sind. Dazu bieten wir einen praxisorientierten Überblick zu Kulturunterschieden, der sich im Arbeitskontext gut nutzen lässt.
Kulturelle Zugehörigkeit kann sich auf verschiedene Kategorien beziehen, nicht nur auf nationale. Das kann zum Beispiel sein: Unternehmen bzw. Organisation (Behörde, Universität), Beruf, Familie, biologisches Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, soziale Herkunft.
Das Verständnis des jeweiligen kulturellen Hintergrunds und Verhaltens ermöglicht es, Fehlinterpretationen zu vermeiden und schafft damit die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.

Design Thinking und Diversität

Design Thinking lebt als Methode grundsätzlich von einer Diversität in der Arbeitsgruppe, um möglichs viele Perspektiven und Erfahrungen mit einzubeziehen. Allerdings ist oft die Arbeitsgruppe trotzdem ziemlich homogen, weil sich eine solche Zusammensetzung aus den Unternehmensstrukturen ergibt.
Wenn wir Design Thinking gezielt zum Gestalten von Diversität im Team oder auch der ganzen Organisation nutzen, bietet das eine große Chance, alle mit einzubinden, das gemeinsame Verständnis zu befördern und neue Lösungen zu finden, die sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Beteiligten orientieren.

Offene Kommunikationsformate

Kommunikationsformate wie der Bohmsche Dialog oder Liberating Structures sind dafür ausgelegt, einen gemeinsamen Gesprächsraum zu eröffnen – gerade auch bei sehr kontroversen Haltungen, Themen und diversen Hintergründen. Dabei geht es darum, ein Thema offen zu erforschen, alle vorhandenen Positionen gelten zu lassen und mit einzubeziehen. Daraus kann dann eine Verständigung und auch Lösungen entstehen, die weit über die Positionen der einzelnen Personen hinausgehen. Sie lernen im Team oder als Gruppe solche Formate kennen und wir begleiten Sie dabei, aktuelle Themen, Konflikte oder Kontroversen in diesem offenen Raum zu durchdringen und zu bearbeiten.


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