Zukunftswerkstatt oder Zukunftskonferenz

Visionär. Co-Kreativ. Sinnstiftend.

Die Zukunftswerkstatt ist eine co-kreative Methode, um neue Ideen und Visionen für Zukunftsfragen oder eine strategische Ausrichtung zu entwickeln. Ein solches Antizipieren zukünftiger Entwicklungen kann sich auf Ihr Team, oder die ganze Organisation richten. Sehr gut geeignet ist die Zukunftswerkstatt auch dazu, partizipative Formate im Rahmen von gesellschaftlichen, politischen oder infrastrukturellen Themen zu organisieren.
Die Zukunftswerkstatt wurde in den 1960ern als Instrument der Selbstorganisation und Demokratisierung entwickelt. 1989 veröffentlichte der Zukunftsforscher und Journalist Robert Jungk den schönen Titel „Zukunftswerkstätten. Mit Phantasie gegen Routine und Resignation“.

zukunftswerkstatt

Die Methode macht vor allem Sinn bei Themen, die Menschen unmittelbar betreffen und wo es Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum gibt. Eine komplette Zukunftswerkstatt dauert 2-3 Tage und kann mit fünf Leuten als eine Arbeitsgruppe bis hin zu Großveranstaltungen mit mehreren hundert Menschen geplant werden. Kürzere Zukunftswerkstätten im Team funktionieren auch gut mit einem intensiven Tag.

Wir bieten die komplette Durchführung oder Begleitung von Zukunftswerkstätten an.
Eine klassische Zukunftswerkstatt durchläuft drei Hauptphasen sowie Vorbereitung und Nachbereitung.

Zukunftskonferenz
Alternativ bieten wir auch das Format der Zukunftskonferenz an, das sich ausführlicher mit Megatrends beschäftigt und primär eine gemeinsame Grundlage (Common ground) aller Beteiligten herausarbeitet.
Die Zukunftskonferenz eignet sich gesonders für Veränderungsprozesse innerhalb von Organisationen und Organisationsentwicklung.


moderatorin zukunftswerkstattSie haben Fragen oder möchten ein Angebot einholen für eine Zukunftswerkstatt?

Gerne beraten wir Sie! Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

 

 

 

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Ablauf Zukunftswerkstatt

Vorbereitung
Die Gruppe wird eingestimmt, also eine gute gegenseitige Atmosphäre des Vertrauens geschaffen, die thematischen Interessen ausgelotet und eine methodische sowie zeitliche Planung der Zukunftswerkstatt festgelegt. Hier können auch thematische Impulse erfolgen, z.B. in Form der Megatrends oder progressiver Projektbeispiele.

Phase 1: Beschwerde/Kritik

Die Teilnehmenden äußern Ärger, Kritik, negative Erfahrungen zum gewählten Thema. Ziel ist es, das Anliegen durch eine kritische Aufarbeitung und Betrachtung des Problems klären, den Status Quo zu umreißen und 
alle Perspektiven sichtbar zu machen. Außerdem wird Dampf abgelassen, um frei zu sein für ein kreatives, phantasievolles und konstruktives Arbeiten in den Phasen 2 und 3.
Die Kritik wird wie bei einem Brainstorming auf Postits geschrieben, gesammelt und geclustert. Diese Sammlung bildet dann die weitere Themengrundlage für die nächste Phase.

Phase 2: Phantasie/Utopie

Jetzt ist die Kreativität und Fantasie aller gefragt. Es wird in die Zukunft, ins Utopische gedacht. Dabei wird der Fokus positiv ausgerichtet, also auf einen Idealzustand in der Zukunft. Das kann ein Zeitpunkt in einem Jahr, fünf Jahren oder auch in 15 – 30 Jahren sein. Ziel ist die Entwicklung eines gemeinsamen Wunschhorizonts.
Dabei ist es wichtig, der Phantasie möglichst freien Lauf zu lassen und sich zu lösen von Beschränkungen wie Machbarkeit, Geld oder Machtverteilung – es geht nicht um kritischen Realismus, sondern die Utopie ist eine Werkzeug der Ideenentwicklung. Dabei arbeiten die TN in Gruppen von drei bis sieben Personen und entwickeln co-kreativ in Brainstorming- und Visualisierungsformaten verschiedene Szenarien.

Phase 3: Verwirklichung

Anschließend werden in einem dritten Schritt die Szenarien präsentiert und für die Praxis fruchtbar gemacht. Teile des Wunschhorizonts werden verdichtet zu konkreten Forderungen oder Projektansätzen. Dabei kann mit der Gruppe herausgearbeitet werden, was an den Szenarien jetzt schon umgesetzt werden kann, um die in Phase 2 gesammelten Kritikpunkte anzugehen. Weiterhin ist interessant zu schauen, was es braucht, um sich als Team oder Organisation mittel- oder langfristig in Richtung der Vision zu entwickeln. Welche Fähigkeiten, Technologien, Neuausrichtungen sind notwendig? Wie können Meilensteine auf dem Weg dorthin aussehen? Was bleibt aber auch offen oder ist nicht beeinflussbar?

Nachbereitungen
Die Ziele, Vorgehensweisen und Ergebnisse aus der Zukunftsweerkstatt werden noch einmal zusammengefasst und dokumentiert. Verantwortliche und Zeitrahmen werden verbindlich festgelegt und idealerweise Termine zur Evaluation bestimmt. Im Rahmen von bürgerschaftlichem Engagement können die Ergebnisse dazu dienen, mit den Verantwortlichen an einer Umsetzung zu arbeiten oder Forderungskataloge aufzustellen.
Die in einer Zukunftswerkstatt erarbeiteten Visionen eignen sich auch sehr gut dazu, in einem Team gemeinsame Intentionen, Werte und Ziele auszuloten und damit den Zusammenhalt und die Sinnhaftigkeit zu stärken.

Werfen Sie hier einen Blick auf unsere Referenzen.

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