Kreative Grundhaltung

Design Thinking geht davon aus, der jeder Mensch kreativ ist und das Potential hat, sich mit einzubringen, um eine gute Lösung oder Innovation für ein Problem zu finden.
Dazu muß das kreative Vertrauen (creative confidence) gestärkt und gefördert werden und ein sicherer Raum vorhanden sein, um unzensiert Ideen entwickeln zu dürfen. In unseren Workshops bauen wir diesen Raum gezielt auf, um kreatives Potential bei unseren Teilnehmer:innen zu wecken.

Die meisten von uns werden irgendwann entmutigt, kreativ zu sein, herumzuspinnen oder einfach auch nur Experimente auszuprobieren, deren Ergebnis ungewiß ist. Dadurch teilt sich die Welt dann vermeintlich in Menschen, die kreativ sind und in die meisten anderen, die analytisch sind.
In unserer Gesellschaft ist es deutlich mehr verbreitet, analytisch und zielorientiert zu sein als kreativ und offen für Unbekanntes, weil wir entsprechend erzogen und in Schulen und Unis ausgebildet werden.

Abgesehen von der persönlichen Entmutigung und Einschränkung, die eine solche Erziehung mit sich bringt ist es auch für die ganze Gesellschaft ein großer Verlust, wenn sich nicht so viel Menschen wie möglich kreativ einbringen.
Gerade in Zeiten des Wandels und der schnellen Veränderung braucht es viele kreative Köpfe in den unterschiedlichsten Bereichen, die sich zusammentun und gute Ideen entwickeln.

Design Thinking fördert die Co-Kreativität

Design Thinking ist ein strukturierter Prozess, der zu kreativen Ergebnissen führt. Diese Verbindung klingt erstmal ungewöhnlich für alle, die Kreativität mit Chaos und Spontanität verbinden.
Und das ist die große Stärke von Design Thinking. Durch die einzelnen Schritte, die gemeinsam während des Prozesses gemacht werden, nähern wir uns nach und nach dem kreativen Potential ohne das weitere Vorkenntnisse oder Übung zum kreativen Gestalten vorhanden sein müßten.
Das in jedem Menschen vorhandene kreative Grundpotential wird geöffnet und die Ergebnisse sind erstaunlich. Design Thinking ist co-kreativ und verlangt von niemandem, alleine im stillen Kämmerlein kreativ zu sein. der Prozess schließt vielmehr die Möglichkeiten auf, die wir gemeinsam haben, wenn wir unsere kreativen Geister zu einem größeren Ganzen verbinden und unsere Hemmungen ablegen.

Teilnehmer*innen von Design Thinking Workshops sind immer wieder erstaunt, in welch kurzer Zeit sie so viele unterschiedliche und vielversprechende Ideen entwickelt haben. Diese Erfahrung führt dazu, vor allem wenn sie wiederholt wird – das wir kreatives Grundvertrauen entwickeln und wieder anfangen, uns als Menschen zu sehen, die kreative Lösungen zu Problemen beisteuern können.

Kreatives Grundvertrauen

Wichtig für die Erfahrung des kreativen Grundvertrauens ist vor allem, während des Design Thinking Prozesses keine Bewertungen außerhalb der vorgesehenen Formate vorzunehmen. Wir haben alle Angst davor, in unserem kreativen Bestreben abgeurteilt zu werden oder zu scheitern, weil die meisten von uns genau diese Erfahrung irgendwann leider schon machen mußten. Deshalb haben wir verinnerlicht, kreative Herausforderungen zu vermeiden.
Während des Design Thinking Prozesses ist jeder aufgerufen, seinen kreativen Impulsen ohne Bewertung von außen oder eigener Selbstzensur freien Lauf zu lassen. Die Bewertung von Informationen und Ideen, die in bestimmten Phasen natürlich notwendig ist, um weiter arbeiten zu können, wird anhand nachvollziehbarer Kriterien und innerhalb klar definierter Methoden vorgenommen.
Dadurch äußert sie sich nicht in persönlich empfundener Kritik sondern in einem gemeinsam vorgenommenen Entscheidungsprozess.
Die wichtigste Grundhaltung ist dementsprechend während des co-kreativen Arbeitens, sich selbst und allen anderen dieses kreative Grundpotential zuzusprechen und bewertungsfrei, wertschätzend und empathisch aufeinander aufzubauen.


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